Geschichte

Als die Initianten, Daniel Kehl und Marc Saxer, das Restaurant Bohemia im Jahr 1999 entwarfen, wollten sie gleichzeitig ihren Traum einer eigenen Kaffeerösterei verwirklichen. Diese Vision prägte das neue Restaurant am Kreuzplatz massgebend und so wurde das Bohemia zu einem Ort mit lateinamerikanischem Ambiente: Zigarren aus dem hauseigenen Humidor gehörten genauso zum Bohemia wie ein gutes Gläschen Rum oder eben ein Schluck des im wahrsten Sinne des Wortes hausgemachten Kaffees.

Durch die eigene kleine, in das Restaurant integrierte Kaffeerösterei brachte man den Gästen die spannende und komplexe Materie des Kaffees näher und erlebte den Trend vom „Kafi crème“ in Richtung Latte Macchiato, Capuccino oder gar Espresso Macchiato hautnah.

Als die Nachfrage nach dem von Hand gerösteten Bocafé immer grösser wurde, brauchte es nicht nur eine grössere Röstmaschine, sondern auch eine grössere Rösterei. So wurde diese im Jahr 2011 ins aargauische Bünzen ausgelagert, wo der Bocafé seit jeher wöchentlich mit viel Liebe von Hand und nach alter Handwerkskunst geröstet wird. Und noch etwas Neues brachte der Auszug aus dem Bohemia mit sich: Die Kaffeemischung hat dadurch einen eigenen Namen und ein Logo erhalten. „Bocafé" setzt sich aus der Anfangssilbe von „Bohemia" und dem Wort „Kaffee" zusammen.